
von links: Edith Améry, Alain Cierco, Monique Kissany, Eva Kutschera, Barbara Sommer, Prof. Dr. Manfred Dammeyer, Carola Mumm, Michael Buhre





Mit einem Festakt am 04.12.09 wurde die neue Schulpartnerschaft zwischen dem Besselgymnasium und dem französischen Lycée Jean Bart, Dünkirchen besiegelt. Als ein besonderer Gast dieser Feierstunde wurde die NRW Bildungsministerin Barbara Sommer begrüßt.
Die Schulpartnerschaft wurde mit Hilfe des ehemaligen Besselaners Prof.Dr. Manfred Dammeyer ins Leben gerufen und nun offiziell mit der Urkundenunterzeichnung bestätigt. Zuvor waren deshalb eine Gruppe französischer SchülerInnen mit ihren Lehrern Madame Edith Améry und Monsieur Alain Cierco. und der stellvertretenden Schulleiterin Madame Monique Kissany
eine Woche lang zu Besuch am Besselgymnasium.
Wie wichtig das Erlernen moderner Fremdsprachen für den beruflichen und privaten Lebensweg ist
und wie positiv landeskundliche Erfahrungen den jungen Menschen prägen können, betonten sowohl Prof.Dr. Manfred Dammeyer als auch Bürgermeister Michael Buhre in ihren Ansprachen an die Gäste und anwesenden SchülerInnen und Lehrer.
Die offizielle Vertragsunterzeichnung, vorgenommen von Schulleiterin Eva Kutschera und Monique Kissany, wurde begleitet von zweisprachigen musikalischen Aufführungen der Sechstklässler und der Musikkurse der Klasse 11 sowie von fetziger Musik der Bessel-Big-Band unter Leitung von Steffen Bock.
Bildungsministerin Barbara Sommer, extra zur Vertragsunterzeichnung angereist, gab dem Festakt
einen besonderen Rahmen: In ihrer Rede würdigte sie nicht nur das engagierte Bemühen des Besselgymnasiums als Certi-Lingua-Schule um das Zustandekommen der Partnerschaft, sondern auch die zukunftsweisende Perspektive für heranwachsende Menschen, die ein solches Interesse am anderen Land und an den Menschen dort mit sich bringen kann. So kann der europäische Gedanke verwirklicht und entfaltet werden...
In souveräner und freundlicher Weise stellte sie sich am Ende der Veranstaltung den Argumenten des Schülersprechers , der stellvertretend für die demonstrierende Schülerschaft die Gründe für die Aktion erläuterte.
Die Schulleitung war nicht über die Demonstration informiert worden. Da es lediglich die Information gab, dass die Feierstunde gestört werden sollte als Protest gegen die Bildungspolitik der anwesenden Schulministerin , sah sich die Schulleitung gezwungen, die Gebäudeeingänge zu überwachen, um die Sicherheit der anwesenden Gäste zu garantieren.
Die Ministerin machte der Schülerschaft das Angebot, eine Delegation zum Ministerium zu entsenden, um die geäußerten Sorgen der Schüler/innen ausführlicher und in Ruhe zu diskutieren.