Holocaust-Gedenktag 2026 in der Petrikirche
„Mindener Schulen auf dem Weg zu einem gemeinsamen Gedenken“
Malte bei der Eröffnungsrede
Auch in diesem Jahr fand anlässlich des Holocaust-Gedenktages die gemeinsame Gedenkveranstaltung der Mindener Schulen in der Petrikirche statt. Unter dem Motto „Mindener Schulen auf dem Weg zu einem gemeinsamen Gedenken“ wurde der Opfer des Nationalsozialismus gedacht und die Bedeutung des Erinnerns für die heutige Gesellschaft betont.
Die Veranstaltung wurde vom Geschichts-Leistungskurs der Q1 unter der Leitung von Florian Metting organisiert. Die federführende Schule war in diesem Jahr das Besselgymnasium, das den Leitspruch „Die Toten verpflichten die Lebenden“ in den Mittelpunkt stellte.
Für die musikalische Gestaltung sorgten Sabrina Bock gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern ihres Musikkurses und verliehen der Veranstaltung einen würdevollen Rahmen.
Ein besonderer Programmpunkt war die eindrucksvolle Rede von Malte Hill aus dem Leistungskurs, der die Wichtigkeit des Erinnerns hervorhob und verdeutlichte, dass Gedenken Verantwortung für Gegenwart und Zukunft bedeutet. Aura Sandu und Devin Göpel stellten anschließend das Schicksal des Rabbiners Julius Hellmann sowie seines Sohnes Günther, einem ehemaligen Schüler des Besselgymnasiums, vor.
Weitere Beiträge kamen vom Ratsgymnasium, dem Herder-Gymnasium, der KTG, dem Weserkolleg sowie der Waldorfschule und machten deutlich, dass das Gedenken von vielen Schulen gemeinsam getragen wird.
Am Mahnmal richtete Bürgermeister Peter Kock abschließende Worte an die Teilnehmenden.
Ein herzlicher Dank gilt dem Geschichts-Leistungskurs der Q1 für die Organisation der Veranstaltung. Ebenso bedankt sich die Schulgemeinschaft bei Benjamin, Hugo und Kisha aus der Klasse 8d, die tatkräftig unterstützten und bereits früh die Bedeutung der Erinnerungskultur erkannt haben. Ihr Engagement macht Mut für die Zukunft.