Schwerpunkte
27.06.2022 (Alter: 99 Tage )

Bessel-Big-Bands endlich wieder live on Stage

Ein wenig aufgeregt waren sie schon, die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-7, die in der vergangenen Woche als JBBB (Junior-Bessel-Big-Band) ihrem ersten großen Auftritt entgegensahen. Denn ausgerechnet den Jüngsten oblag die Aufgabe, das Konzert zu eröffnen. Als es dann aber endlich losging, war das Lampenfieber wie weggeblasen. Souverän präsentierte das 15-köpfige Ensemble im gut gefüllten PZ verschiedene Stücke der Rockband „Queen“, den „Mambo No.5“ oder das „James Bond Theme“ (teilweise unterstützt von der BBB, der Bessel-Big-Band). Ein Extra-Lob seitens der humorvollen Moderatorin Silvana Steinbeck, einer ehemaligen Schülerin, verdiente sich dabei Migel Sawatzki, der erst seit Beginn des Schuljahres Schlagzeug spielt und mit seiner überzeugenden Darbietung das Fundament für den Vortrag legte.

Im Anschluss präsentierte die BBB ihr erarbeitetes Repertoire, das nach Genres gegliedert war. Swing-Klassiker wie „Fly me to the moon“, „Chattanoogo Choo Choo“ oder „Take Five“ spielten die Musikerinnen und Musiker mit der gebührenden Leichtigkeit, bei „Cute“ glänzte Lasse Schier mit einem tollen Schlagzeugsolo. 

Bei den Funknummern „Superstition“, „Jungle Boogie“ und „Buckjump“ überzeugten insbesondere die Solisten Mahmut Öncü (Trompete), Leopold Kossok (Posaune) und Maik Philipp Paulsen (Tenorsaxophon) durch präzise Rhythmik und gute Tongebung. Man merkte den Mädchen und Jungen um ihren Leiter Uwe Kolbus die Spielfreude an.

Leider muss die BBB im nächsten Jahr ohne die Instrumentalisten Maik Philipp Paulsen, Leopold Kossok, Theresa Lewandowski und Lasse Schier auskommen. Sie haben das Abitur bestanden und verlassen die Schule. Sie können sich nun der BBB 35 (Ehemalige der BBB) anschließen, die nach einem gemeinsamen Stück mit der BBB („Children of Sanchez“) ihr Programm darbot. Die von Steffen Bock geleitete Band spielte Klassiker der Big-Band-Literatur wie „Tuxedo Junction“, „Watermelon Man“ oder „Night Train“. Die Freude über das Wiedersehen übertrug sich auch auf die Musik. Leichter, aber auch satter Big-Band-Sound füllte den Raum. Das Publikum sparte insgesamt nicht mit Applaus und genoss den gelungenen Abend, der bei einem Getränk und netten Gesprächen ausklang.