Schwerpunkte
29.06.2022 (Alter: 97 Tage )

Offenes Musizieren am „Tag der Musik“

Bereits seit 2009 steht jeweils das dritte Wochenende im Juni ganz im Zeichen des Tags der Musik. Traditionell wird dieser Tag am Besselgymnasium mit einem „offenen Musizieren“ begangen. Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen haben die Möglichkeit, ihre instrumentalen und vokalen Fähigkeiten einem Publikum zu Gehör zu bringen. Viele Schülerinnen und Schüler nutzten die Möglichkeit, am letzten Montag dabei zu sein.

Eröffnet wurde das Konzert von der JBBB (Junior-Bessel-Big-Band) mit „Power Rock“. Lilia Scholz (5b), Amadeo von Palombini (5b), Yuxan Jin (7a) und Tabea Hildebrandt (7d) lieferten klassische Weisen auf dem Klavier und zeigten bereits einen guten Entwicklungsstand. Nach weitern Beiträgen der JBBB und der BBB spielte Sofia Feist (5a) „Singapore Sunset“ auf ihrer Violine mit erstaunlicher Sicherheit und sauberer Intonation!

In den Bereich der Popmusik entführte Elisa Selke (EF) die Zuhörenden mit „Paradise“ (Coldplay) und „All of me“. Sicher und ausdrucksstark präsentierte sie die beiden Stücke.

Eine neue Klangfarbe brachten die beiden Abiturienten Leopold Kossok (Posaune) und Maik Philipp Paulsen (Klavier) zu Gehör. Mit „Fantasy for Trombone“ von James Curnow beeindruckten beide durch flexible Tongestaltung und technische Raffinesse.

Immer wieder zwischendurch präsentierte die BBB (Bessel-Big-Band) Repertoire aus ihrem vor einer Woche stattgefundenen Konzert. Durch die vielen Auftrittsmöglichkeiten der letzten Wochen ist man inzwischen eingespielt, so dass u.a. die Stücke „Fly me to the moon“, „Chattanooga Choo Choo“ und „Superstition“ souverän dargeboten wurden. Mit dem Klavierwerk „Moment Musicaux No.4“ von S. Rachmaninoff stand ein virtuoses und sehr anspruchsvolles Werk auf dem Programm. Maik Philipp Paulsen interpretierte es sehr ausdrucksstark und technisch sicher. Bevor die BBB mit „Buckjump“ den Schlusspunkt setzte, betrat das siebenköpfige Vokalensemble B-Voice mit „Make Love Not War“ und „Can´t help falling in Love“ die Bühne. Obwohl es coronabedingt nur wenige Proben im Vorfeld gegeben hat, konnten die Mädchen klanglich überzeugen.

Die vielen jungen Gäste im PZ honorierten das abwechslungsreiche Programm mit langanhaltendem Applaus.

Auf ein Wiederhören im nächsten Jahr freuen sich die Musikkollegen Mareike Imming, Eduard Martens und Uwe Kolbus jetzt schon!