Schwerpunkte

Interview mit unserem Schulleitern Herrn Voelzke

Was zeichnet Ihrer Meinung nach das Besselgymnasium aus?

Das Besselgymnasium verfolgt ein Programm, welches sich in drei Säulen aufteilen lässt.

  1. 1. Säule:     Die naturwissenschaftliche Bildung soll gestärkt und gefördert werden. In den Klassen 5 und 9 wird eine Stunde Mathematik zusätzlich unterrichtet und es gibt darüber hinaus vertiefenden Förderunterricht bei Bedarf. Im Differenzierungsbereich werden viele naturwissenschaftliche Kurse angeboten, ebenso wie AGs.

  2. 2. Säule:    Der bilinguale Zweig bietet den Schülern die Möglichkeit, verstärkt Englischunterricht zu erhalten. So werden auch die Fächer Erdkunde und Geschichte in englischer Sprache unterrichtet. Außerdem kann man das Certi Lingua erlangen, sowie ein Praktikum dazu im Ausland absolvieren.

  3. 3. Säule:     Das Besselgymnasium bietet als NRW-Sportschule spezielle Förderung im Sportbereich an.


Ein wichtiger Punkt sind sicher – wie gerade ausgeführt - die inhaltlichen Schwerpunkte.
Aber ich denke, mindestens genauso wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler gerne zur Schule gehen, stolz auf ihr „Bessel“ sind und sich für ihre Schule einsetzen, auch über den Unterricht hinaus: z.B. in SV, Big Band, Varietee, Theater- oder Musicalproduktion. Wenn ich Bekannte treffe, die mich nach meiner Arbeit am Bessel fragen, berichte ich gern von meinem Kollegium, das mit großem Einsatz erst vieles möglich macht!

Welche Ziele verfolgt die Schule?

Zusätzlich zu den drei Säulen legt das Besselgymnasium Wert auf die Förderung  der Allgemeinbildung der Schülerinnen und Schüler sowie deren Entwicklung zu einem selbstständigen und aufgeschlossenen Individuum.  
Hierzu dient z. B. eine Methodenschulung, welche die Schülerinnen und Schüler mehr in den Unterricht einbeziehen soll, etwa durch Teamarbeit. Genauso hilfreich ist auch das Kommunikationstraining, das schon in der Jahrgangsstufe 7 auf dem Programm steht

Wir wollen euch eine erfolgreiche Schullaufbahn ermöglichen, die im Idealfall mit dem Abitur abschließt. Es geht dabei aber nicht nur um die Vermittlung eines fundierten Fachwissens, sondern um die Förderung eurer Allgemeinbildung, die Vermittlung methodischer Kenntnisse und die Ausbildung eurer Persönlichkeit hin zu einem selbstständigen, verantwortungsbe-wusstem Menschen.

Wie würden Sie die Atmosphäre beschreiben?

Das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern ist offen. Dies wird beispielsweise durch die engagierte und geschickte Zusammenarbeit der Schülervertretung mit der Schulleitung deutlich.

Ich erlebe hier also eine gute Atmosphäre, die von einem offenen und herzlichen Miteinander geprägt ist. Natürlich gibt es auch Streit und Konflikte. Aber ich habe immer wieder erlebt, dass Konflikte in Gesprächen friedlich gelöst werden konnten. Auch das ist für mich ein Zeichen für das gute Miteinander am Bessel einer guten Atmosphäre!

Hatten Sie schon immer den Wunsch, Lehrer zu werden?

Ich war schon früh im Jugendbereich tätig und war technisch interessiert, wodurch der Lehrerberuf immer verlockend war. Meine Interessen habe ich mit dem Lehramtsstudium in Ma-thematik und Physik vereint.
Auch heute bin ich mit dieser Entscheidung immer noch sehr zufrieden.